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Sonntag, 20. Februar 2011

Zwischenruf: Danke Grüne!

Ich gratuliere der grandiosen Strategie der Hamburger Grünen! Aufgrund toller Umfrageergebnisse Schwarzgrün beendet. Jetzt sich nicht wirklich verbessert, aus der Regierung geflogen, die FDP offenbar wieder ins Parlament gehievt und damit gewissermaßen zu Guidos Serie der Wahlerfolge einen neuen hinzugefügt.

Montag, 7. September 2009

Warum ich von meinem Ergebnis beim Wahl-o-Maten schwer schockiert bin!

Erwartungsgemäß habe ich schwer FDP. Erstaunlicherweise folgt die CDU der FDP. Sogar gefährlich schnell. Ich hätte die Grünen auf Platz 2 getippt. Auch auf Platz 3 nix Grüne, nix Piraten, die bei mir deutlich vor den Grünen liegen, sondern die Bayern-Partei. Bayern, ist das nicht eher der Rene Rock, der schon fast dort wohnt? :-) Vor meiner gefühlten Zweitpartei (die Grünen sind halt eine Partei für´s gut fühlen, nicht für´s Gute tun) liegen zudem noch das Zentrum, die SPD, die Partei biebeltreuer Christen, die Familienpartei, die Allianz der Mitte, die Freien Wähler. Und „die Rentner“ <– ich scheine doch alt zu werden! Zum Wahlomaten

PS: So etwas wie den Wahlomaten gibts jetzt auf Spiegel-Online auch für Kandidaten. Leider in Offenbach nur bisher mit 3 Kandidaten, davon nur eine Vertreterin etablierter Parteien. Meiste Übereinstimmung bisher mit meiner Kandidatin (Vera Langer), allerdings ist - ehrlich gesagt - nicht voll umfassend (18 von 32 Möglichen). Trotzdem gute Kandidatin. Das Ergebnis zeigt halt, dass es Vielfalt gibt in der FDP :-)

Montag, 12. Januar 2009

Wahlkampfendspurt


Früher war Plakatekleben Plakate kleben, heute ist es dank Fleixplex Plakate hängen. Ich glaube, die Ökobilanz profitiert von den neuen "Papplakaten": Weniger Nachplakatieren, kein Lkw zum Ausfahren nötig usw. Wohl hauptsächlich die Grünen nutzen noch die alten Plakatständer. Aber die sind ja auch für Milch aus Glasflaschen. Auch wenn die aufwändig chemisch gereinigt werden und per Lkw durch die ganze Republik transportiert werden müssen.

Auch für die Wahlkämpfer ist es mit den kleinen Papp-Plakaten einfacher. Es geht einfach schneller. Bei der bitteren Kälte war es für die JuLis um Julia Gunkel und Martin Mrosek letzte Woche trotzdem unangenehm, auch noch unangemehmer als für Birgit Kapp und mich heute. Vielen Dank an Euch für die Hilfe!

Samstag, 10. Januar 2009

Tarek, die Kultur und die Ausschließeritis

Gestern waren mein Fraktionskollege Matthias Heusel mit seiner netten Freudin und ich auf dem Neujahrsempfang der Offenbacher Grünen. Und da habe ich wieder festgestellt: Tarek Al-Wazir ist ein kluger Kopf, vor allem aber ein brillianter Redner. Was mir Respekt abnötigt: Er hat Politik "von unten" gelernt und er war immer fleißig - auch bei Dingen, die weniger Spaß machen - wie beim Plakate kleben. Jetzt hängt jetzt überlebensgroß auf denselben. Auf einem steht: Er will eine neue politische Kultur nach Wiesbaden bringen.

Für nichts ist Tarek allerdings ungeeigneter als für eine neue politische Kultur. Tarek steht vielleicht für eine andere Politik, für ein Gegenmodell zu Roland Koch. Aber nicht für einen neuen Stil. Seit 1995 pflegt er im Landtag einen leidenschaftlich, schneidenden und polarisierenden Stil. Nicht dass dies nicht seine Berechtigung hätte. Nicht das es dafür nicht auch gute Gründe gäbe. Nicht, dass er jemals Grenzen dabei überschritten hätte. Anders übrigens als Roland Koch, der mit seiner Doppelpass- und Jugenkriminalitätskampagne und seiner Spenden-Lüge Grenzen sehr deutlich überschritten hat. Aber Tarek ist Teil des vergifteten Klimas in Wiesbaden. Er steht nicht für neue Kultur und nicht für Neuanfang. Er ist kein neuer Obama. Er ist Al-Wazir. Vielleicht ist das auch gut so.

Zusammengefasst: Er ist ein famoser Oppositionsrhetoriker. Das soll er auch bleiben. Und das wäre ganz sicher gut so. Denn seine Bemerkung, die "Ausschließeritis" sei ein Teil der hessischen Krankheit, zeigt auch fehlenden Kompass. Al-Wazir leidet nämlich selbst an Ausschließeritis, hat er doch eine Koalition mit Koch ausgeschlossen. Nur eine Koalition mit den Linken nicht. Und da frage ich mich schon - auch als bekennender Koch-Kritiker: Wie kann man lieber mit dem ehemals von der DDR finanzierten ehemaligen Friedensunion-Geschäftsführer van Oyen regieren wollen als mit Roland Koch. Das ist ist zumindest kein liberales Koordinatensystem.