Posts mit dem Label Stadtmarketing werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Stadtmarketing werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 15. September 2011

Die letzten Monate IX: Offenbach, arm aber sexy

Offenbacher Museen schmücken seit Juni die Abluftschächte der S-Bahn. Dabei zeigt sich die Kreativstadt Offenbach sich arm aber sexy!



Hm. Passt ja: Offenbach lebt das offenbar. Denn diese Location soll ja ganz hip in Offenbach und weit über die Szene hinaus beliebt sein...

Jedenfalls Kompliment an Matthias Müller & Co! Ist toll geworden!



Samstag, 4. Dezember 2010

Offenbachs neuestes Denkmal - Offenbach braucht sich nicht zu verstecken!


Der Liste Offenbacher Denkmäler kann ein weiteres hinzugefügt werden. Unter der Ägide des Rotary Clubs Offenbach wurde heute das "Relief der Lithografiesteine" enthüllt, das der Künstler Kai Linke als erster Preisträger eines Wettbewerbs enthüllte - es erinnert an den den Erfinder Alois Senefelder.

Rotary-Präsident Ulrich Stenger sagte, Offenbach habe sich in den letzten Jahren sehr gemacht und brauche sich vor niemandem zu verstecken - auch vor den Frankfurter Nachbarn nicht. Kultur habe mittlerweile wieder eine größere Bedeutung gewonnen, lobte Stenger.

Ach ja: Die gefrorenen Plätzchen;-) und der heiße Apfelwein waren auch gut!

Schöner Morgen!

Freitag, 29. Oktober 2010

Die besten Offenbach Videos

Mein lieber Stadtverordnetenkollege Dominik Schwagereit hat heute auf Facebook ein ganz nettes Offenbach-Video gepostet. Es nennt sich "Offenbach historisch". Hier meine Lieblingssammlung von Offenbach-Videos auf You Tube - ich freue mich auf Eure/Ihre Ergänzungen (Hinweis: Irgendwelche Hinweise auf Offenbach-Schlechtmach-Videos oder Super-Asis) werden erbarmungslos gelöscht bzw. nicht freigeschaltet):

Das ist alles ganz nett, aber es fehlt noch an wirklich guten Filmen über die Stadt. Werden daher auf jeden Fall einen Offenbacher Video-Wettbewerb anregen.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Ziemlich hin und weg....

...war ich vom Kurzbesuch des "thema studio" in der Heyne Fabrik.  Die Event-Loacation feierte ihr 2-Jähriges. Weil meine Handycam leider - wie man unten sieht - dunkles Licht nicht so mag und auf der eigentlichen Website von "thema studio" leider Fotos Mangelware sind, hier der Link zu einem PDF, auf dem man sich zumindest einen Eindruck von den Räumen machen kann. Bei der Party sahen die noch besser aus - lag´s an der Deko oder an den Beauty People?

Dienstag, 21. September 2010

Einer der schönsten Kletterparks der Republik

Offenbach hat bekanntlich keine Berge. Mit Ausnahme des aus Müll bestehenden Schneckenbergs und des Bieberer Bergs natürlich. Letzterer ist bekanntlich aber nicht sonderlich schwer zu besteigen. Außer für Gegner der Kickers natürlich.
Dem Hügel-Defizit der Stadt leistet seit einiger Zeit dieser Kletterpark im Leonard-Eißnert-Park auf dem Bieberer Berg Abhilfe, in dessen "Suppenschüssel" ich als kleines Kind auch mal Skifahren übte. Wie man sieht wird der Park gut angenommen. Bild des Klettergartens vom Wochenende:


Da ich ein gutes Gedächtnis habe, verweise ich hier nochmal auf andere Prognosen und Kritik der Offenbacher CDU.

Der Kletterpark lohnt immer einen Besuch. Von der Eröffnung habe ich da auch noch ein Bild meines Kreisvorsitzenden, das ich ich hier aber mal nicht veröffentliche. Sein Zutrauen in die Seile schien jedenfalls begrenzt;-). Die FDP hatte sich übrigens vor der Entscheidung, im traditionsreichen Park einen Klettergarten zu genehmigen, in Kandel beim dortigen Park des gleichen Betreibers erkundigt.


Hier Martin Mrosek und Georg Schneider beim Kandeler Testklettern.

 
Den Park selbst legte der seinerzeitige, gleichnamige Dezernent als Volkspark an: "(Die Offenbacher) sollen in den Feierabendstunden Gelegenheit finden, sich in frischer Luft zu ergehen, sich an Busch und Baum und an bunt blühenden Blumen zu erfreuen und sich an den zahlreichen Ruheplätzen zur Erholung und Erbauung niederzulassen." (Offenbach.de). Der Park blieb lange Zeit eine Art Wald. Erst in den 60ern gestaltete die Stadt große Rasenflächen.

Es entstanden Verkehrsübungsplatz, Minigolf-Anlage und Wasserfeld. In diesem Jahrtausend zudem ein Skaterpark und eben der Kletterpark.

Sonntag, 19. September 2010

Ludwig tagt: Eine kleine Leistungsschau Offenbacher Kreativer


Eine kleine Leistungsschau Offenbacher Kreativer in der Ludwigstraße 12 zeigte sich mit dem Zuspruch ihrer ersten Veranstaltung von "Ludwig tagt" sehr zufrieden. In den Ausstellungsräumen bildeten sich nach Aussage der Initiatoren um Ulrike Pohlenz Menschentrauben. "Es war kaum ein Durchkommen", so Pohlenz. Die Designerin arbeitet seit längerem an einer stärkeren Vernetzung der Offenbacher Kreativszene. Kleines Offenbach: Meine ehemalige Kunstlehrerin, Stefani Balonier,  ist auch Teil des Projekts. @Anna, Dein Kuchen war gut.

Mittwoch, 8. September 2010

Ausstellungsreihe der IHK: „Wirtschaft – Kultur – Gestalten“



Die Ausstellungsreihe der IHK „Wirtschaft – Kultur – Gestalten“ zeigt mehrmals im Jahr Kreatives aus der Kreativstadt Offenbach und trägt damit zum Stadtmarketing bei. Bis zum 8. Oktober noch präsentieren die Kollegen von Etage 3 noch eigene Kreationen für Kunden sowie ihre Kunstsammlung in der IHK - hier ein Foto von der Ausstellungseröffnung am 2. Spetember. Danke Anna, für die kleine Führung;-) Mehr zur Veranstaltung.

Mittwoch, 25. August 2010

Das wohl schönste Weinfest Deutschlands gibt es in Offenbach

Das wohl schönste Weinfest Deutschlands findet in Offenbach statt. Es folgt dem Leitmotiv privat geht vor Staat. Denn das kleine, aber feine Fest entstand vor 2 Jahren aus einer privaten Initiative von Weinhändlern und Gastronomen und findet seitdem im Hof des Büsing-Palais statt. Diesjähriges Motto "Offenbach macht wild". Einige Eindrücke:


Auf dem letzten Bild sieht man die FDP-Stadtverordneten Heusel und Schwagereit vor dem Stand des Weinhändlers Berdux Weine. Wir und viele andere hätten wahrscheinlich übrigens noch etwas länger da gestanden, wenn die Live-Musik etwas leiser gedreht worden wäre. Hier könnten die Veranstalter noch etwas nachsteuern....

PS: Die Plakate zum Weinfest waren optimierungsfähig. Schön, aber vom Auto aus kein bisschen lesbar. Da geht noch mehr.

Sonntag, 22. August 2010

Offenbach - Stadt der Mode

Was haben  Mailand, Paris und Offenbach gemeinsam? Sie sind Modemetropolen;-) Naja, zugegeben: Das ist Inter Mailand versus SG Wiking. Aber was viele nicht wissen: das Nordend kann mit der ein oder anderen Agentur rund um das Mode-Buisines in der Heyne-Fabrik und der Schule für Mode, Grafik und Design aufwarten; auch rund um Leder hat die Stadt ja auch  das eine oder andere zu bieten - nicht nur für für Fashionistas. Gestern und heute bot zudem mein ehemaliger Mitschüler Guido Braun die "Fashion und Design-Messe" FashionCityEast im Hafen II.  Warum es sich gelohnt hat, zeigt meine Handycam hier.











Samstag, 21. August 2010

Wilhelmstraßenfest? Opernplatzfest? Lichterfest Offenbach!

Statt vielen Worten, die nichts sagen, einige Bilder, die für sich sprechen! Das 7. Offenbacher Lichterfest 2010



Weitere Bilder zum Lichterfest bei Anna P. Köhler

Montag, 16. August 2010

Offenbach Stadt der Vielfalt der Religionen

In Offenbach gibt es die unterschiedlichsten Religionsgemeinden: Bahai, Mormonen, Muslime unterschiedlichster Schattierungen, Freikirchen, Altkatholiken - alle diese und noch viel mehr - werde ich in den nächsten Wochen auch einmal vorstellen. Und natürlich gibt es auch die evangelische und katholische Kirche. Für Christen steht bekanntlich das Kreuz als Symbol, Meine heutige Frage: in welchem Teil Offenbachs findet sich dieses Kreuz und wo steht es genau?

Mittwoch, 11. August 2010

In geheimer Mission? Auf dem Sommerfest der Kreativwirtschaft


Gestern auf dem Sommerfest der Kreativwirtschaft fragte mich die nette Kollegin vom SPD-Parteivorstand, ob ich denn gewissermaßen in politischer Mission hier sei oder um Aufträge für meine Agentur zu akquirieren. Ich habe natürlich nie was gegen neue Aufträge. Das "Problem" solcher Events ist allerdings in der Regel, dass dort eher die zu finden sind, die Aufträge suchen, nicht diejenigen, die Aufträge vergeben. Eher dienen diese Ereignisse dem Gedankenaustausch  oder vielleicht mal einer Kooperation untereinander. Also war ich vielleicht doch mehr in politischer Mission da?


Dieses Foto - wohl geschossen von Bernd Georg - legt dies vielleicht nahe. Zumindest zeigt es, dass das Verhältnis zwischen OB und FDP-Fraktionsvorsitzendem trotz aller Meinungsunterschiede - entgegen veröffentlichter Meinung - dann doch nicht ganz dem vom Ballack und Podolski entspricht. Dazu habe ich mich ja auch schon mal ausführlicher geäußert.

Vielleicht war ich ja auch eher als Blogger auf dem Fest. Auch hier liefert der Fotograf ein Beleg. Das ist nämlich genau die Situation, in der ich das "Titelfoto" dieses Beitrags aufgenommen habe. Auf diesem sieht man übrigens unter anderem im Hintergrund die CDU-Stadtverordnete Anja Fröhlich und den CDU-Fraktionsvorsitzenden Peter Freier. Apropos "Bloggen": Freue mich auch, meine Lieblingsbloggerin Anna P. Köhler endlich persönlich Kennen gelernt zu haben.

So war es letztlich ein netter Abend mit netten Leuten. Das ist irgendwie auch schon selbst ein Grund für den Besuch einer solchen Veranstaltung.

Mittwoch, 4. August 2010

Das Offenbacher Neubautrauma - warum die Hafenbebauung besser werden wird als viele glauben

Sie wohnen nicht direkt mit Balkon zum Main und Lüften zum Main hin? Dann gehören Sie gewissermaßen automatisch zum Prekariat oder weniger intellektuell, nein fast böse, ausgedrückt: zur Unterschicht!

Wie ich darauf komme? Auf dem Offenbacher Hafengelände ist bekanntlich auch Wohnbebauung geplant und zwar
  1. auf der Hafeninsel hin zur Mole eher mit Gebäuden wie man sie hier auf dem Foto des Frankfurter Westhafen sieht, also mehrgeschossige Häuser in "offener Bauweise". Das bedeutet die Häuser sind also nicht mehr als 50 Meter breit. Solche Gebäude gibt es in Frankfurt sowohl zum Main als auch zur Mole hin.
  2. auf der Hafeninsel zum Main hin. Dort sind Wohnungen nach Passivhausstandard geplant. Diese Wohnungen sollen zum Main hin keinen Balkon haben. Die Fenster sind zum Main hin grundsätzlich zum Rausschauen da, aber nicht zum Lüften. Grund: Der potenzielle Lärm von Seiten der Frankfurter Industriebetriebe. Außerdem soll es sich dabei nicht um eine offene, sondern um eine geschlossene Bauweise handeln. Das heißt die Gebäude sind breiter als 50 Meter, um die dahinterliegenden Gebäude (an der Mole) vor dem Frankfurter Lärm abzuschirmen.

Diese zweite Variante hat nun dazu geführt, dass es sich gewissermaßen als Fakt in Köpfen von Teilen der Öffentlichkeit festgesetzt hat, dass es sich bei den dem Lärm ausgesetzten Häusern ohne Balkon mit den nicht zu öffnenden Fenster um einen künftigen sozialen Brennpunkt handeln wird. Meine Meinung dazu:
  • Balkone wären sicher verkaufsfördernder. Aber ein schöner Blick auf den Main ist doch allemal besser als ein schöner Blick auf Beton. Fehlender Balkon also automatische Ursache eines künftigen Brennpunkts? Fehlanzeige!
  • Offene Fenster braucht es in Passivhäusern nicht. Ich empfehle allen, die ihre Witze über die geschlossenen Fenster in den Häusern reißen, mal sich dringend mit der Charakteristik von Passivhäusern auseinanderzusetzen. Ich bringe es mal auf dem Punkt: Das Passivhaus will per se eigentlich keine offenen Fenster! Wikipedia sagt: "Um die Lüftungswärmeverluste zu begrenzen, benötigen Passivhäuser eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Diese sorgt für den aus hygienischen Gründen notwendigen Luftaustausch. Daher wird etwa alle 1 bis 4 Stunden die Luft im Haus ausgetauscht um die Raumluftqualität zu steigern. Bei diesen geringen Luftvolumenströmen sind Luftbewegung, Zugluft oder Geräusche nicht wahrnehmbar. Die frische, gefilterte und vorgewärmte Zuluft wird den Wohn- und Schlafräumen zugeführt, gelangt von dort durch Überstromöffnungen in die Flure und wird in Küchen, Bädern und WCs wieder abgesaugt. Von dort geht die Abluft durch Kanäle zum Wärmeübertrager und schließlich als Fortluft nach draußen. Die wesentliche und besondere Eigenschaft eines Passivhauses ist die konstante Innentemperatur. Das gilt sowohl über das Jahr gesehen als auch über einen Tag sowie für einzelne Räume....Die kontrollierte Wohnraumlüftung eines Passivhauses sorgt mithilfe von Luftfiltern für eine bessere Luftqualität der Raumluft im Vergleich mit der Außenluft...Die sehr geringe Heizlast eines Passivhauses erlaubt eine Beheizung ausschließlich über die Lüftungsanlage." Auf gut deutsch: Lüften über Fenster ist bei Passivhäusern nicht erwünscht und nicht erforderlich. Da es quasi 0-Energie-Häuser sind, werden sie eine hohe Marktfähigkeit besitzen. Fehlende Lüftungsmöglichkeit durch Fenster also automatische Ursache eines künftigen Brennpunkts? Fehlanzeige!
  • Die Wohnungen werden durch den Passivhausstandard innen leise sein, leiser als die meisten Wohnungen in Offenbach. Genau darum dreht sich ja auch eine der juristischen Fragen, im derzeitigen Streit um die Genehmigung des Baugebietes: Ist es entscheidend, ob es vor dem Fenster laut ist oder ist es entscheidend, dass es am Ohr des Bewohners in der Wohnung leise ist. Lärm also automatische Ursache eines künftigen Brennpunkts? Fehlanzeige!
Mal vorausgesetzt die letzten juristischen Hürden sind übersprungen: Für die Frage wie die Wohnungen angenommen werden, sind wohl zwei Punkte entscheidend:
1. stimmt die Architektur (auch geschlossene Bauweise kann gute Resultate bringen!)?
2. gelingt es nach den Tiefschlägen der Lärmklage der Frankfurter Unternehmen, das öffentliche Gefühl, es handele sich um verlärmte Wohnungen, zu drehen.

Sicher: es wird keine Landidylle. Wer den Bach plätschern hören will, ist fehl am Platze. Ruhig ist es aber am Frankfurter Westhafen auch nicht. Ich habe aber die Hoffnung, dass es ein ordentliches Wohngebiet mit einem guten Mix wird. Der einzige Wermutstropfen für mich wären dann, dass "Hafen II" und "Kinka Beach Club" verschwänden - hoffentlich nicht ersatzlos.

Die Mainviertel GmbH wird viel zu tun haben, die tief verwurzelten Ängste der Offenbacher, die wahrscheinlich in den schlechten Erfahrungen  mit "Neubauvierteln" der 60er begründet liegen, abzubauen.


PS: Das Bild vom Kinka mit der EVO im Hintergrund (solche schönen Schornsteine gibt´s übrigens am Frankfurter Westhafen auch) habe ich heute auf einer Bootsfahrt gemacht - ebenso das vom  Westhafen.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Offenbach boomt: Beflügelte der neue Martin Luther Park private Investitionen?



Dass sich in Offenbach was tut sieht man nicht nur an städtischen Investitionen. Städtische Investitionen können immer nur einen Bruchteil der Investitionen bilden, die in der ganzen Stadt getätigt werden. Sie sind aber oft besonders auffällig, weil sie den öffentlichen Raum - z.B. Plätze und Parks - betreffen. Im besten Falle tragen Sie dazu bei,  dass Private selbst die Entscheidung treffen, zu investieren. Ich nenne das die "Multiplikatorenwirkung" öffentlicher Investitionen.

Bestes Beispiel: Durch den SPD-Bahn-Bau angereizt, investierten Private wohl mehrere 100 Millionen in Gebäude rund die Berliner Straße. Eine direkten Zusammenhang zwischen der Verschönerung des Martin-Luther-Parks und dem privaten Facelifting des oben abgebildeten Hauses (Foto von vorgestern) an der Kreuzung Bismarckstraße/Waldstraße kann ich nicht einfach behaupten. Aber Tatsache ist doch, dass die Investoren des KOMM, der Gebäude auf den ehemaligen Industriebrachen in der Gegend der IHK und beispielsweise des obigen ehemaligen Schandflecks beweisen, dass sie Vertrauen haben, dass sich ihre Investitionen rechnen, die Stadt sich also positiv entwickelt. Klar, es gibt noch weitere Schandflecke. Der Trend ist aber positiv.

Montag, 26. Juli 2010

Ein bisschen Farbe braucht die Stadt - Aufruf und Quiz...

Vor rund einem Jahr hatte ich dieses Foto in meine Facebook-Handy-Uploads hochgeladen. Denn in der Stadt schlummern zahlreiche architektonische Schätze, oder sagen wir besser Schätzchen - wie eben dieses. Gerade in Vierteln wie dem "Mathildenviertel" oder dem Nordend ist teilweise noch interessante Bausubstanz vorhanden, allerdings nicht überall wirklich mit der erforderlichen Pflege gehegt. Meine Bitten:
1. Quiz lösen: in welcher Straße steht dieses Haus (und ungefähr wo in der Straße)?
2. Ich würde mich über Ideen freuen, wie wir Häuslebesitzer dazu bewegen können, dem Beispiel dieses Hauses zu folgen.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Stadtmarketing-Quiz: der idyllischste Blick der Stadt?


Diejenigen, die vor einem Jahr bei Facebook den Beginn meines Stadtmarketing-Quizzes verfolgt haben, kennen schon die Antwort, können sie aber gerne nochmal geben :-) Wo ist dieser auf dem Foto sehr idyllische Fleck, den ich heute morgen photographiert habe und der einer der Lieblingsorte meiner Kindheit ist? Mit meinem Vater war ich da seinerzeit sehr oft. In unmittelbarer Nähe habe ich auch auf einem Mini-Hügel im zarten Alter von 3 oder so Skifahren gelernt;-)  Leider ist es dort nicht gerade so leise wie es auf dem Foto aussieht.... Joachim Papendick empfiehlt sogar Ohrstöpsel. Einen Grund, warum es laut ist ist, aber nicht den einzigen, sieht man auf dem nächsten Foto rechts unten im Wasser spiegeln. Die Lösung dieses Quiz bitte ins Kommentarfeld schreiben. Es gibt wie immer 100 Gummipunkte. Der Sieger der Quizreihe darf mit mir frühstücken *grins*

Montag, 19. Juli 2010

Kreativität am Bau - die Decke des Stadtverordnetensitzungsssaals


Dieses Rätsel habe ich  vor einen Wochen bei Facebook aufgegeben. Matthias Schmidt hatte es gelöst. Es handelt sich um die Decke des Stadtverordnetensitzungssaals. Hier nochmal um eine zweite Ansicht bereichert. Beton kann auch schön sein;-)

Mein kleines Stadtmarketing - das Quiz: wo steht das süßeste Haus?


Nachdem das schönste Haus, das lustigste Haus und der originellste Spielplatz der Stadt Offenbach schon Thema dieses Blogs waren, frage ich jetzt nachdem süßesten Haus (siehe oben; Foto von gestern). Wo steht es? Bitte um eine eindeutige Angabe...

Sonntag, 18. Juli 2010

Sauberkeit auf´s richtige Kulturgleis setzen


In anderen Städten kann Kunst mit viel Geld inszeniert werden. Offenbach kann da nur mit Kreativität und der hfg aufwarten. Wie die Tradition der Industriestadt mit dem strategischen Ziel der Kreativstadt verknüpft werden kann, zeigt seit einiger Zeit der Waggon am Kuturgleis. Initiiert von Prof. Stumpf  zeigt die "soziale Skulptur" (Georg Klein lt. FR), einen als Veranstaltungsort dienenden Waggon, der gleichsam den Höhepunkt der 230 Meter Gleis darstellt, die von der alten Hafenbahn noch übrig geblieben sind.

Dort spielen Underground-Bands und die Besucher können Getränke kaufen. Die Location gilt über Offenbach hinaus als Geheimtipp in der Szene. Laut Website der Stadt soll er ein soziokultureller Treffpunkt für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Diskussionen und Vereine sein.

Leider wird der Treffpunkt Mainufer immer wieder auch vermüllt. Die ESO säubert es daher mittlerweile wohl täglich, um den Offenbachern und ihren Gästen eine hohe Aufenthaltsqualität am Fluss zu ermöglichen, was im Vergleich zu früher auch  viel besser gelingt. Um ein gemeinsames Zeichen gegen zu setzen, riefen ESO (Christian Loose, links unten) , Ordnungsdezernent Paul-Gerhard Weiß (rechts oben und unten) und die Macher des "Kulturwaggons", der Verein "Soziale Plastik" zu einer gemeinsamen Müll-Sammel-Aktion auf. ESO-Sprecher Oliver Gaksch nutze dazu sogar die Social Communities. Auch ich habe mich am Freitag Abend daran beteiligt. Was mir dabei auffiel: 1. Mülleinsammeln ist richtig anstrengend - aber schön, wenn man es am Fluss machen darf und nicht so oft machen muss. 2. Trotz täglicher Reinigung durch die ESO finden sich am Gleis und im Grün hunderte Flaschenkronen, Kippen etc.  - Folgen sog. "Litterings", also des achtloses Wegwerfens von Abfalls. Meine Meinung: Wenn man sieht, wie lange wir gebraucht haben, um den auf den ersten Blick gar nicht so schmutzigen Bereich wirklich ein Stück sauberer zu bekommen, wird keine Reinigungsfirma dieser Welt des "Litterings" wirklich Herr werden. Gefordert sind Mithilfe der Bürger, stärkere soziale Kontrolle und das Verständnis, dass jeder Einzelne dazu beitragen sollte, auf öffentliches Eigentum acht zu geben.

Littering ist sicher auch die Folge soziale Desintegration. Wer auf Sauberkeit nicht achtet, achtet übrigens auch  auf andere gesellschaftliche Spielregeln nicht. Ich bin fest davon überzeugt: Das vermitteln von Einsicht, sich an solche verbindliche Spielregeln zu halten, kann gesellschaftliche Integration bewirken. Der Ruf nach Sauberkeit ist also nicht spießig. Sauberberkeit ist ein Kulturgut. Er geht uns alle an!

Was alles nicht davon ablenken soll - am Main und am Waggon ist es richtig schön.

Zum Blog des Waggons  am Kulturgleis
Zur Facebookgruppe des Waggons

Donnerstag, 15. Juli 2010

Grünes, kunstiges und wirtschaftliches am August-Bebel-Ring

Wie sagte doch die Frankfurter OB Petra Roth auf der Mitgliederversammlung der Freunde der hfg seinerzeit: "Offenbach wird unter Wert gehandelt. Die Stadt hat zum Beispiel viele schöne Alleen". Der August-Bebel-Ring gehört zu den schönen Alleen der Stadt. Es sollte Ziel der Stadt sein, ihre Straßen sukzessive weiter zu begrünen. Ziel ist: die grüne Stadt - nicht die Stadt der Grünen;-)

Ein weiteres Anliegen von mir: Mehr Kunst im öffentlichen Raum. Auch um den Kreativstadtgedanken zu fördern. Anna P. Köhler hat hier aus einem eindrucksvollen Blickwinkel heraus gezeigt, dass es die auch am August-Bebel-Ring gibt. Wer das in den 60ern entstandene Kunstwerk mal komplett sehen will, der Künstler ist unbekannt, findet es hier

Der August-Bebel-Ring ist auch Standort  der LUT Luft- und Umwelttechnik GmbH, deren Inhaber Olaf Mayer auch Vizepräsident der IHK ist. In dessen Garten fand gestern der Sommertreff des Forums Mittelstandes der IHK statt. Vorschläge zum Subventionsabbau will man erarbeiten. Zum Grillen konnte ich leider nicht mehr bleiben. Ich befürchte allerdings der Thunder-im-wahrsten-Sinne-des-Wortes-Storm (s.u) wird das Grillen gestern ein wenig gestört haben.