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Donnerstag, 6. Dezember 2012

Was die neue Ausgabe von "respektOF" mit meiner ersten Love-Story zu tun hat.

Heute ist die neue Ausgabe von respektOF erschienen. Peter Heßler lässt wieder interessante Geschichten über Menschen aus Offenbach erzählen - diesmal  aus der Stadt und dem Kreis. In der aktuellen Ausgabe finden sich etwa Portraits über "Cafe Schlauch" und "Schwarze Minna" oder die Geschichte der Offenbacher Rechtsanwaltskanzlei Schaaf, Körner, Trageser. Schwerpunkt der Ausgabe ist die "Stothoff International School". In einem Special über Konzerte in der Stadthalle, oute ich meine erste große Liebe. Wen´s interessiert: respekt, 100 Seiten, 9,50 € - im Buchhandel oder im Web.

Dienstag, 13. Januar 2009

Die Werbewirkung von Plakaten


Kollege Raphael rief vorhin beim Thai-Express am Aliceplatz an und bestellte wie üblich auf meinen Namen was Leckeres. "Stirböck wie der Politiker Stirböck?" fragte es am anderen Ende der Leitung. Die Plakate scheinen also zu wirken. Bisher jedenfalls hatte man bei den Bestellungen ob des Namens nicht sonderlich aufgehorcht. Dies könnte man nun als Gegen-Beleg zur Heßlerschen-These von der Unwirksamkeit der politischen Plakate nehmen. Aber so platt wollen wir mal nicht sein. Bekanntheit heißt bekanntlich noch lange nicht, dass man auch gewählt wird.

Einen netten schriftlichen Gruß vom Thai-Express hat Raphael per iPhone-Bild festgehalten. Um Neid vorzubeugen: Die Portionen waren auch nicht größer als sonst. Sie sind aber auch so schon sehr üppig.

Offenbachs Bohlen heißt Heßler

Werbeprofi Peter Heßler hat mit seiner Kritik in der FR recht:
1. Der so genannte "Broken Link" von der Seite der FDP-Offenbach zu diesem Blog ist peinlich.
2. Mein Foto auf den Wahlplakaten ist nicht optimal, auch wenn die meisten sagen, es sei immerhin besser als das Fotoobjekt.
Mir fällt darüber hinaus noch viel mehr Kritik ein: bei dem Plakatfoto handelt es sich um ein echtes "Jugendfoto" - es ist 6 Jahre alt. Dafür ist es unretuschiert - im Gegensatz etwa zum Foto, das mein Landeschef im letzten Wahlkampf nutzte, um mal dieses Beispiel zu nehmen. Manche setzen auf virtuelles Botox, ich auf ein altes Plakat;-) Aber um Verschwörungstheorien entgegenzuwirken: es war keine Strategie - wir hatten schlicht wenig Zeit ein ordentliches, neues Foto zu schießen und da das Geld knapp war... es sind solche Rahmenbedingungen ehrenamtlicher Politik, die solche Fotos und Broken-Links zur Folge haben. Es wird allenthalben unterschätzt, was es heißt, ehrenamtlich, einen solchen Wahlkampf zu organisieren, gleichzeitig die kommunalpolitische Tagesarbeit nicht zu vernachlässigen, die gegenüber dem Wahlkampf immer Vorrang hat - und daneben auch noch einem Beruf nachzugehen. Fehlende FDP-Logos sind übrigens auch ganz sicher kein Versuch, Unabhängigkeit zu carmouflieren.... da überintrepretiert der Profi.

Die Kritik an der Darstellung des Offenbacher FDP-Direktkandidaten kann ich zum Großteil unterschreiben - die Fehler sollten in der Tat besser nicht vorkommen, seine Fundamentalkritik an der politischen Werbung kann ich hingegen nicht nachvollziehen. Sicher: es gibt bessere und schlechtere Werbematerialien, bessere und schlechtere Slogans. Heßler-Zitate wie "und dafür werden Bäume gefällt" sowie Sätze wie "Werbeprofi Peter Heßler hat für die FR Wahlplakate und Kandidatenblogs angeschaut - und es bereut", das ist Bohlen für Werber. Man kann Bohlen ja auch mögen. Der Versuchung jetzt etwa die Slogans der Hessler-Selbstreklame auf seiner eigenen Website zu hinterfragen, widerstehe ich aber jetzt. Schon damit ich nicht von ihm als Alexander Klaws (DSDS-Gewinner der 1. Staffel mit eher bescheidenem Talent) abqualifiziert werde...

PS: Damit möchte ich Hessler natürlich nicht mit Bohlen gleichsetzen. Schließlich verulkt er nicht wie Bohlen Pein-Sänger im Spaß-Fernsehen und schwebt auch sonst nicht auf der seichten Welle. Aber die Sprüche beider sind schon oft treffend...