Donnerstag, 8. September 2011

Die letzten Monate Teil IV :-) Die Sportlergala

Sie vergingen wieder im Fluge, die letzten Monate. Ein besonderes Ereignis war am 24. März wie immer die sensationell vom Leiter des Sportbüros der Stadt, Herrn Weil, gemanagte und sensationell vom Sportredakteur unserer Heimatzeitung, Herrn Koch, sowie FFH-Frau Sylvia Stenger moderierte Sportlergala.



Diesmal war der Stargast eine gewisse Franziska van Almsick. Mir erschließt sich ihre angebliche Aura nicht wirklich.





Hingegen wirkt Golden Girl Nia Künzer natürlich, charmant und intelligent. Auf der Leinwand, auf der Bühne und "unter Menschen".


Für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde der Albatros, Michael Groß. Habe irgendwie keine Fotos davon. Naja. Auch nicht wirklich schlimm :-) Viel wichtiger: Mannschaft des Jahres: Die Judoka von Samurai.





Richtig schick, die Jungs, gell?

Mehr zur Sportlergala

Mittwoch, 4. Mai 2011

Zwischenruf - die Kandidatenlage für das FDP-Präsidium zeigt: Die FDP hat nicht verstanden

Die derzeitige Kandidatenlage für das Präsidium der FDP ist alles andere als überzeugend. Das muss irgendwie auch Philipp Rösler gespürt haben als er vorgestern die Landesverbände um neue, weibliche Kandidaten bat.

Die Kandidatenlage ist sogar sehr schlecht. Das ist freilich weniger eine Geschlechterfrage. Dabei sind die einzelnen Kandidaten keine schlechten Leute. Neben dem Bundesvorsitzendenkandidaten Philipp Rösler wollen diese verdienten älteren und jüngeren Liberalen antreten:
  • Rainer Brüderle, ein wenig angeschlagen sicher, aber in der Vergangenheit mit besten Ergebnissen durch Parteitage legitimiert. 
  • Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die Ikone der Rechtsstaatsliberalen, trotz unbestrittener Erfolge und inhaltlicher Substanz mit begrenzter Wählerwirksamkeit ausgestattet.
  • Dirk Niebel, durchaus erfolgreicher Entwicklunsghilfeminister, was freilich außerhalb der FDP kaum einer gemerkt hat.
  • Daniel Bahr, hochkompetenter Gesundheitsstaatsekretär, aber (noch) nicht der Typ, von dem sich die Menschen die Welt erklären lassen.
Fällt dabei etwas auf? Auf die 9 Präsidiumsplätze drängen schon einmal 5 Regierungsmitglieder, die in der Summe maßgeblich das aktuelle Erscheinungsbild der FDP mitprägen  und für dieses verantwortlich sind - 4 dieser nehmen übrigens bereits bisher an Präsidiumssitzungen teil.

Auch die anderen in der "Welt" genannten Kandidaten können sicher bei der Neuaufstellung der FDP helfen:
  • Dem designierten Schatzmeister Patrick Döring kann man auch mehr zutrauen als nur die Kasse zu führen, er ist zweifelsohne mit allen politischen Wassern gewaschen und hoch begabt in der Kunst der freien Rede, in der er sich freilich manchmal von sich selbst mitreißen lässt. Als Vorstand eines Versicherungsunternehmens passt er zu seiner neuen Funktion als Schatzmeister. Aber eigentlich ist er dort verschenkt. Er wäre ein besserer Vize als mancher Bundesminister, weil er FDP-Positionen auch mal pointiert darstellen kann, woran es - mit Verlaub - anderen genannten Kandidaten ein wenig mangelt.
  • Der Hesse Jörg-Uwe Hahn ist ein Verhandlungsprofi, der gezeigt hat, dass die FDP in Koalitionen mit der CDU auch gut aussehen kann. Außerdem beherrscht er die Kunst die Sache auch mal vom Ende herzu denken. So was nennt sich Regierungserfahrung und Politikfähigkeit - etwas was offenkundig in der bisherigen Führung zu wenig verbreitet war.
  • Am ehesten verspricht Holger Zastrow so etwas wie Aufbruch. Der streitbare sächsische Landesvorsitzende ist ein eigenständiger, kreativer Kopf, was sich etwa in einer "Herz statt Hartz"-Kampagne und seinem penetrant häufig bemühten "sächsischen Weg" zeigte. Die Eigenständigkeit ging bei ihm einst soweit, dass er als damaliger Vorsitzender der sächsischen Jungliberalen gewissermaßen von Wahl zu Wahl schauen wollte, ob die FDP wirklich der parlamentarische Ansprechpartner der JuLis sein soll. Darüber zerbrach 1996 fast der Jugendverband. Seine Sachsen-FDP war damals allerdings auch ein hartes Brot. Und die FDP war bundesweit in der Vor-Westerwelle-Zeit noch 3 Klassen schlechter aufgestellt als jetzt, was Spätgeborene nicht wissen können und viele alte Damen und Herren mittlerweile offenbar vergessen haben. In einer sehr reflektierten Rede zeigte Zastrow vor wenigen Tagen seine politischen Qualitäten und seine Reife. Auch wenn man nicht jede Einschätzung teilen muss.
Fazit: Zu einer Boygroup, in der Generalsekretär Christian Lindner, sakrosant und intellektueller Kopf ist, gesellen sich einige gestandene Liberale und der eine oder andere, der seinen Höhepunkt schon hinter sich hat. Vom Hocker reißt mich das in der Summe nicht. Dazu kommt, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass Deutschland von einer Boygroup regiert (oder um das böse Wort zu gebrauchen:) geführt werden will. Die Österreicher haben für eine solche juvenile Führungsriege den schönen Begriff der "Buberlpartie" gefunden. Die wird übrigens auch dadurch nicht besser, wenn sie ggf. durch das ein oder andere Mädel ergänzt werden sollte, das nur seine Fähigkeit politisch darzustellen und zu präsentieren bewiesen hat, aber nicht die Fähigkeit zu denken, vorzudenken und zu lenken, eben auch mal was in der Partei durchzusetzen. Es ist sehr bedauerlich, dass - mit Ausnahmen - die vielen fähigen Frauen aus der JuLi-Generation Bahr/Döring/Zastrow heute nur noch im Berufsleben und nicht mehr der FDP aktiv sind (oder wenn dann eben nicht mit bundesweitem Anspruch).

In der Summe sind die genannten Kandidaten also politisch wenig sexy. Schlimmer: Die Kandidatenlage zeigt, dass die FDP nicht wirklich verstanden hat. Das zeigt sich vor allem an den althergebrachten und für die besondere Situation nicht angemessenen Auswahlmechanismen: Kommt Brüderle nicht, dann wird es Elke Hoff, liest man. Nicht weil sie gut ist (das weiß ich nicht), sondern weil sie - wie er - aus dem wichtigen Landesverband Rheinland-Pfalz stammt, der bedacht werden muss - wie einige andere auch. Während die FDP in einer existenziellen Frage ist, glauben maßgebliche Kräfte der Partei, ihren Vorstand nach überkommen Besetzungsriten der Landesverbandslogik austarieren zu können. "Der Vorsitzende nimmt die Vorschläge aus den Landesverbänden entgegen", liest man da. Es bleibt zu hoffen, dass Philipps berechtigter Hinweis auf den unverschämt geringen Frauenanteil auch das dümmliche, selbstzweckhafte und mechanische Besetzen nach Lokalproporz  und damit die Kriterien der Personalauswahl subtil hinterfragen sollte. Vielleicht war seine unschuldige Bemerkung der erste Weckruf.

Weitere müssen folgen: Die Mitgliederdatei der Liberalen weist immer noch rund 70.000 Mitglieder aus. 1971 meldete sich Karl-Hermann Flach, Chefredakteuer der Frankfurter Rundschau, "in den Dienste der Liberalen zurück". In einer solchen Notsituation wie diese jetzt eine ist wäre es jetzt Philipps Aufgabe als Vorsitzendenkandidat zwar nicht ein komplettes "Personaltableau" vorzulegen, das ist Unfug, aber einige interessante Kandidaten jenseits des Lokalpropozes und jenseits der Buberlpartie aus der Mitte der Mitglieder vorzuschlagen, die mehr relevantes Interesse erzeugen als der bisherige Mix. Es muss unter den 70.000 doch 1-2 Personen geben, die bereit wären Verantwortung zu übernehmen und ein solches Präsidium abzurunden: Menschen wie Bernd Buchholz, der ehemalige Schleswig-Holsteinische Landtagsabgeordnete, der  im "Schubladenuntersuchungsausschuss" seinerzeit "bella figura" machte und heute Vorstandsvorsitzender bei Gruner & Jahr ist. Nicht bei allen wird es in die momentane Lebenssituation passen. Aber es gibt sie sicher diese Menschen, die politische Erfahrung haben, aber mittlerweile sich wo anderes - in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur - ihre Meriten verdient haben. Aber vielleicht auch ein Stück Erfüllung dabei empfinden, der Liberalen Sache zu helfen - selbst wenn es sich nicht für sie finanziell lohnt. Vielleicht findet sich da auch jemand, der dem chronischen Versagen der FDP abhilft in ihrer eigenen Kernkompetenz, der Wirtschaftspolitik, einen anerkannten Fachmann hervorzubringen, mit dem die FDP wieder ökonomische Debatten prägen kann, mit dem sie wieder eine intellektuelle Meinungsführerschaft erzielen kann, der den Menschen Wirtschaft erklärt. Denn das Hauptproblem der FDP in der Regierung ist, dass ihre Hauptmatadore bislang nicht erforderliche Problemlösungskompetenz ausstrahlen.

Neu rangehen, nachdenken und nicht immer an die Immergleichen wäre daher jetzt angesagt.

Einen brauchen wir für den Neuanfang freilich ganz sicher nicht: Wolfgang Kubicki, Wadenbeißer vom Dienst, soll bitte schön in Schleswig-Holstein bleiben. Nicht nur wegen dieses Interviews ist bei Kubicki immer eine hohe Dosis Fremdschämen angesagt. Auch wenn er in seiner ungebremsten und oft wenig konstruktiven Meckeritis dann doch mal ins Schwarze trifft.

Dienstag, 5. April 2011

Zwischenruf: Philipp Rösler - ein kluger Kopf für die Nach-Westerwelle-Zeit

Guido Westerwelle war der Vorsitzende, wegen dem ich in die FDP eingetreten bin. Nein, nicht der FDP-Vorsitzende (das war 1986 der eher jugendabschreckende Bangemann), sondern der Jungliberalen-Chef. Er beantwortete die schriftlichen Fragen des jungen Schülerzeitungsredakteurs Oliver Stirböck prägnanter und interessanter als seine Bundesvorsitzendenkollegen der anderen Jugend-Parteien. Und vor allem, dass die Jungen Liberalen anders als Junge Union und Jungsozialisten gesellschaftspolitische und wirtschaftspolitische Freiheiten hoch hielten, überzeugte mich damals. Junge Union, das war schrecklich konservativ, das ging gar nicht. Und die Jungsozialisten waren so antikapitalistisch, dass der sicher nicht als liberaler Ordnungspolitiker politisch geborene Schülerzeitungsredakteur damit überhaupt nichts anfangen konnte. Naja. Und dann war die FDP auch noch die Genscher-Partei und der hatte gerade, nach dem Verzicht auf den Parteivorsitz, seinen zweiten politischen Frühling. 25 Jahre später ist Guido für mich der zweimal gewesene Vorsitzende. Und auch wenn ich zuletzt der Überzeugung war, es geht nicht mehr, bleibt er für mich wohl einer der besten Vorsitzenden, wenn nicht der beste Vorsitzende, den die FDP in den letzten 25 Jahren hatte. Politik war übrigens schon immer ziemlich undankbar: bei der damaligen Urwahl des Bundesvorsitzenden der JuLis wählte ich 1987 dann den erfolglosen Gegenkandidaten von Westerwelle. Irgendwie war uns "Guido Dauerwelle" - so der damalige Juli-Spott - seinerzeit zu schnöselig. Ich gebe zu, später habe ich diese Wahlentscheidung bereut.

Philipp Röslers Talent war früh zu spüren. Ich erinnere mich sehr gut an eine Sitzung eines Bundesarbeitskreis  der Jungen Liberalen im "Raum Düsseldorf", in der ich ihn (als damaliger Bundesprogrammatiker der JuLis) seinerzeit erstmals erlebte. Es dürfte einer seiner ersten überregionalen Auftritte gewesen sein. Ich war von seiner argumentativen Fähigkeit und gedanklichen Klarheit überrascht. Schnell setzte er sich als Landesvorsitzender der Jungen Liberalen durch, was ich damals als sachgemäße Entscheidung des Landeskongresses empfand. Nie wäre ich aber auf den Gedanken gekommen als stünde da mal der künftige Bundesvorsitzende der FDP. Die jungen Westerwelles, Dammermanns und vielleicht auch Dörings in ihren frühen Jahren hätte man immer viel eher auf einer solchen Position vermutet. Denn die von den Medien verbreiteten Klischees stimmen: Philipp drängte sich nie aufdringlich in den Vordergrund - insofern ist er ein Gegenbild zu den Westerwelles. Auch war er nicht oberster Strippenzieher. Allerdings: er hatte immer seine Förderer - wie etwa in der FDP Walter Hirche, sein Vorgänger als Landesvorsitzender der Landes-Freidemokraten.

Der Wiedereinzug der FDP in den niedersächsischen Landtag nach vielen Jahren außerparlamentarischen Opposition spülte dann Philipp und eine außergewöhnlich lange Reihe anderer intelligenter JuLis seiner Generation in das Niedersachsen-Parlament. Seitdem war er für mich eher ein Zeitungsphänomen. Die Berichte über seine freie Jungfernrede als Fraktionsvorsitzender erfreuten mich. Bei manchem Strategiebeitrag in diversen Zeitungen fehlte mir nach der Einleitung der Hauptteil. Aber seine fachlichen Einlassungen auf Parteitagen blieben immer klug.

Wenn es ihm gelingt, eine realistische Perspektive, für das was umsetzbar ist zu entwickeln und damit neue Glaubwürdigkeit und vielleicht sogar Sympathie für die FDP zu gewinnen, wäre das eine große Leistung.  Mehr kann und sollte man nicht von ihm erwarten. Wer trotz Ankündigungen wirklich eine neue inhaltliche Ausrichtung des organisierten Liberalismus erwartet - oder wie ich: eher befürchtet - wird enttäuscht werden. Ein wenig Hauptteil wird er jetzt aber liefern müssen.

Donnerstag, 24. März 2011

Offenbach - die letzten 3 Monate - Teil III

Teile unserer Konkurrenz will die Waldstraße in Nord-Südrichtung sperren. Die Liberalen sagen mit einer Aktion: NEIN.



Die Galeria Kaufhof empfängt das Prinzenpaar. Hier unter anderem Senatssprecher Harald Hagedorn und unser herzallerliebstes Prinzenpaar.



Vom obersten Stockwerk des Kaufhofs sieht man schräg auch auf eines der schönsten Cityhäuser, das Haus "zum Schwan" heißt es, glaube ich... Schön, dass geplant ist, die schönen Fassaden, die die Satdt hat, etwa durch Anstrahlen besser in Szene bzw. ins Licht zu setzen.

Ohne große Erwartungen ging ich zum MGV Mozart/Mozart Husaren und deren Fassnachtssitzung. Ich wurde eines besseren belehrt: vor allem tolle Tanzeinlagen machten die Veranstaltung sehr sehenswert!



Beim Bieberer Fassnachtszug bekenne ich mich als Zaungast zu Schwarzgelb. Ich sah aber auch schon besser aus. Vielleicht stehen mir andere Farben doch besser?




Im Gegensatz zur FDP laufen die Sozialdemokraten mit. Durchaus mit einem passenden Plakat zum Hafen-Märchen der CDU.




Spannend die Podiumsdiskussion beim Hafen2 - eine von vielen interessanten Podiumsdiskussionen!


So jetzt geht´s erstmal Offenbacher Sportgala im Offenbacher Capitol! Mit Franziska v. Almsick! Gibt doch tolle Sachen hier in Offenbach!

Dienstag, 15. März 2011

Offenbach - die letzten 3 Monate - Teil II

Kaum aus dem Urlaub zurückgekommen bot sich mir die Capitol Classic Lounge mit der gelungenen musikalischen Untermalung klassischen Kinos.


Natürlich standen die letzten Woche stark Zeichen der Wahl. Hier werden gerade Plakate gedruckt.


Und hier aufgehängt.



Sehr passend hängt dieses Plakat:


Von der Wahlkampagne wieder zur Fassnachtskampagne. Bei der RAGA-Satzung begrüßten wir das lederianische Prinzenpaar und natürlich das Raga-eigene Kinderprinzenpaar. Bei der insgesamt sehr abwechslungsreichen Sitzung spielten ragten zwei Eigengewächse heraus: Marlene und Franka Mottscheller in der Bütt mit einer frisch-fröhlich-frechen Tour voller Lokalkolorit mit Wortwitz und starkem Ausdruck. Franka beeindruckte dann noch durch gesangliches Talent.



Vorbildliche Bürgerbeteiligung konnte ich am Ostendplatz in Bieber beschauen. Dort entschieden Vereinsvertreter über die Art des Pflasters für den Kopf des Platzes.



Ich bin übriges mittlerweile überzeugt: der Platz wird richtig gut. Die Bauarbeiten zeigen: ein langer Prozess - vom erfolgreichen FDP-Antrag bis jetzt sind mehr als 5 Jahre vergangen - geht langsam seinem Ende entgegen.

Auch die Fassnachts-Kampagne neigte sich langsam dem Ende entgegen. Mit dem Prinzenpaar, Ehrenrat und Senatoren des OKV genossen wir einen Abend bei der alten Offenbacher Fassnachtsfamilie Berdux und deren gutem Wein. Das zweite mal in einer Woche war ich da zu einem solchen Event. Aber sowas kann man ja nicht oft genug machen :-)


Die Liberale Tafelrunde mit Herbert Hirschler fand diesmal im Trattodino statt.


Auch Landesvorstandsklausurtagungen der FDP machen Spaß. Ok, das Wayup/Lollipop in Mainhausen ist, sagen wir mal, einzigartig. Besonders beeindruckt hat mich da aber der von den Besuchern über mindestens 15 Minuten aufgeführte, auch noch synchron wirkende Formationstanz. Lernt man das auf dem Land in der Tanzschule?


Aber auch der Sitzung selbst kann man Spaß haben - zumindest mit Wiebke. Das ist die Frau, die Leser dieses Blogs, die gleichzeitig Leser der Zeitung, hinter der immer ein kluger Kopf steckt, sind, vielleicht durch die Berichterstattung über ihre Wahlkampagne in Schwalm-Eder kennen - Slogan: "Zukunft gestalten. Tradition bewahren" und dann die blaugelbe Wiebke in der "Rotkäppchen"-Tracht. Pfiffige Idee der wohl besten Wahlkämpferin der hessischen FDP. Sie ist eine wirklich tolle Botschafterin des Schwalm-Eder-Kreises.

Ja. Und dann war da noch die Fassnachtssitzung der 03er. Bei der "Familie Schwenke" saß es sich wieder nett. Höhepunkt der Sitzung der tolle Vortrag meines Fraktionsvorsitzendenkollegen Stephan Färber.



Da hatte Felix Schwenke nur wenige Stunden später es beim Neujahrsempfang der SPD deutlich schwerer Applaus zu erheischen. Aber er musste ja auch deutlich schwerer verdauliche Kost rüber bringen: SPD-Programmatik. Sonderlob verdient er jedoch mit seiner Analyse, das Stadion Bieberer Berg habe die Stadt lediglich 1% des gesamten Schulmodernisierungsprogramms gekostet. Die von der Stadt gesetzten Prioritäten stimmten also. Richtig (auch wenn es nach meiner Rechnung 2 % sind)! Sehr treffend auf den Punkt gebracht. Der SPD-Empfang fand übrigens im Park-Hotel am Schlachthof statt.


Und wer sich jetzt wundert, dass 2 wichtige Ereignisse aus dieser Zeit fehlen. Sie haben einen besonderen Beitrag verdient: Die Fassnachtsssitzungen von IGBIF & KJB!

Dienstag, 8. März 2011

Offenbach - die letzten 3 Monate - Teil I

Die letzten fast 3 Monaten waren nicht ganz ohne. Ist es doch immer wieder eine Herausforderung die Wahlkampagne neben dem Beruf zu meistern. Und neben der Wahlkampagne gab´s da ja auch noch eine andere Kampagne;-) Die, die morgen endet. Aber toll, was sich alles in Offenbach so in kurzer Zeit ereignet.

Besonders beeindruckt hat mich am 25. morgens um 6 die beleuchtete leere Aschaffenburger Straße.


Irritiert hat mich, dass es tatsächlich mitten auf der Skipiste einen Chanel-Store gibt (Courchevel). Also auf der Piste fahre ich eigentlich Ski.


Jazz "vs." Fußball - nur wenige 100 Meter entfernt - Bücherturm und Rathaus. Was hat Offenbach doch für spannende Ereignisse zur gleichen Zeit!

Golden Girl Nia Künzer schmückt "Horsti" Schneider.

Erster Neujahrsempfang 2010: Der Dekanatsempfang in der Marienschule. Die Schulleiterin der Marienschule Marie Luise Trocholepczy referierte eindrucksvoll.


Und wieder Fußball. Die Vorstellung des Stadionneubaus Bieberer Berg - 100 Journalisten und Multplikatoren bei der Pressekonferenz und 1000 Fans in der Stadthalle. Faszinosum Fußball. Faszinosum Fan-Kultur.



Auch ein Blick auf die Konkurrenz ist immer mal erhellend. Ich finde "TSG" durchaus sympathisch und höre ihm gerne zu. Ich mag seinen Vortragsstil. "Nur" inhaltlich ist er ziemlich grauenvoll - hier beim Neujahrsempfang des TCR Rosenhöhe. Danke für den netten Abend @Erich Strüb:-)



Ein Jubiläum feiert dieses Jahr der Theaterclub Elmar. Und er hat noch etwas zu feiern. Den Kulturpreis der Stadt - hier wird er vom OB übergeben an die beiden Elmarer Klaus Walther und Simon Isser.


Vom "Feuerwerk der gute Laune" des OKV möchte ich Ireen Sheer präsentieren. Wenn ich in dem Alter auch noch so fit bin! Links zu der Veranstaltung:
Teil 1
Teil 2
Ach ja: das Prinzenpaar wurde gekrönt!

Den 2011 Orden des OKV erhielt ich beim Ordensfest von diesem unglaublich tollen Prinzenpaar. Wenn auch einer lieben OKV-Offiziellen meine topmodische Krawatte nicht gefiel. Guido sähe besser aus;-)


Erholung von einem spannenden Monat gab´s dann am Arlberg. Hier der schon traditionelle Urlaubsabschluss auf einer Sonnenterasse in Oberlech.



Und jetzt einmal Tschüss! Es geht zum Fassnachtszug nach Bürgel!

2. Teil später :-)

Sonntag, 20. Februar 2011

Zwischenruf: Danke Grüne!

Ich gratuliere der grandiosen Strategie der Hamburger Grünen! Aufgrund toller Umfrageergebnisse Schwarzgrün beendet. Jetzt sich nicht wirklich verbessert, aus der Regierung geflogen, die FDP offenbar wieder ins Parlament gehievt und damit gewissermaßen zu Guidos Serie der Wahlerfolge einen neuen hinzugefügt.

Freitag, 7. Januar 2011

ARD: Erfolgreiches Offenbach - Existenzgründerstadt Offenbach im TV!

"Erfolgreiches Offenbach: In keiner anderen Stadt in Deutschland wollen die Menschen so oft ihr eigener Chef sein. Denn sie bekommen jede erdenkliche Hilfe, um der Arbeitslosigkeit zu entrinnen." (ARD) Außerdem Verweis auf die Kreativszene -Interview unter anderem mit @Moritz Pommer (Gratulation, Moritz!)
Zum Beitrag

Dienstag, 21. Dezember 2010

Zum 100. Geburtstag der Fechterin Helene Mayer - einer großen Tochter der Stadt


Sportkreischef Peter Dinkel erkannte in ihrem Blick "das Sieger-Gen", für die Zeitgenossen war sie die "schöne He". Die Stadt Offenbach beging gestern unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Sportbundes, Thomas Bach, selbst Olympaisieger im Fechten von 1976, in einer "akademischen Feier" den 100. Geburtstag der Offenbacher Fechterin "Helene Mayer". Beeindruckend die Festrede der Historikerin Jutta Braun. "Es hat mich berührt", um es mit dem Modewort der Casting-Shows zu sagen. Aber wirklich! Die Offenbacher Stadtarchivarin Anjali Pujari hat zu ihrem Leben einen schönen Beitrag geschrieben und sie zurecht als "große Tochter der Stadt" beschrieben. Toll, dass der Offenbacher Fechtclub um seinen Vorsitzenden Waldemar Krug diesesn Abend des Gedenken initiiert hat und im Club immer noch viele Jungs und Mädels dieser Frau nachahmen!

Sonntag, 19. Dezember 2010

Quiz: Wo findet man am Kaiserlei diese schöne Oase?


Nach längerer Pause mal wieder ein Quiz! Wo findet  man diese Oase?

Bezeichnung und Grafik by SPINDOC 2007.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Der Offenbacher Weihnachtsmarkt: gefällt mir wieder


Mit unweihnachtlichen Streitereien unter dem Stichwort "Bratwurstkrieg" mögen sich jetzt einmal andere befassen. Ich bin weihnachtlicher Stimmung und stelle fest, dass die Holzhüttchen besser sind als die früheren, recht unweihnachtlichen Imbissstände. Auch die Weihnachtsdeko ist doch jetzt ganz nett. Die Pyramide am KOMM ein Hingucker. Das Standangebot gefällt mir auch ganz gut, auch wenn noch ein guter Weinachtsdekoanbieter fehlt, die Ausfransung auf den Hugenottenplatz weniger. Es ist und bleibt ein Markt für die Masse. Ich persönlich mag die beschaulicheren und besinnlicheren Märkte in Bieber und Bürgel lieber. Die haben auch die lieblichere Kulisse. Ich finde den Markt aber völlig in Ordnung als Treff nach einem Besuch des Rathauses oder dem Einkauf in der Innenstadt. Wer´s in behaglicherer Umgebung will, der muss halt dem Vorschlag der Jungliberalen folgen und dem Markt auf den Wilhelmsplatz verlegen. Da folgt dann dem Bratwurstkrieg der Krieg mit den Marktbeschickern. Wer mehr Kultur oder Kreativität will, soll gleich mal einen Sparvorschlag einbringen, einen Sponsoren mitbringen. Oder selbst anpacken.

Montag, 13. Dezember 2010

Sorgen und Nöte einer Stadt und beim Formulieren einer Haushaltsrede

Heute erlaube ich mir mal in diesem Blog auf das Manuskript meiner Haushaltsrede 2010 zu verlinken. Schwerpunkte: Stadtimage, Wirtschaftsförderung, Bildung, Bauen bei gleichzeitiger Sparsamkeit als Stellschrauben einer zukunftsgerichteten Stadtpolitik.

Eine solche Haushaltsrede ist jedes Jahr eine große Herausforderung. Nicht nur weil es die mit Abstand längste und meist beachtete Rede ist. Sonder vor allem weil es mir darum geht die sich glücklicherweise nicht permanent ändernden Grundlinien der kontinuierlichen Stadtstrategie darzustellen und dennoch immer auch neue Aspekte, Ideen, Anregungen einzubringen. Dabei versuche ich dann auch noch den Westerwelle-Effekt zu vermeiden, also lediglich bekannte Redebausteine zusammenzubauen, was natürlich nicht ganz einfach ist, da ich schon gerne pointierte Aussagen nutze. Die fühlen sich eben auch in komplett neuem Kontext an wie alte Redebausteine.

Daher wiederhole ich nur einen Redebaustein  gezielt: "Bildung. Bildung. Bildung". Denn darauf kommt es in einer Stadt mit so viel jungen Menschen an!

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Weg Isser! Eine Familie räumt ab!


Der umtriebige CDU-Stadtverordnete Simon Isser postet regelmäßig "Da Isser", um uns die Chancen zu gegeben, ihn mal zu sehen. Was freilich in Offenabch ziemlich unvermeidlich ist. Und das ist gut so.

Bei der Weihnachtsfeier des OKV räumte nun die Familie gefühlte 50 % der Tombola-Preise (s. Foto)  ab. Mutter Sigrid setzte zwischendurch sogar eine Bedienung ein, um ihre ganzen Gewinne auf ihren "Gewinntisch" legen zu lassen. Allgemeiner Kommentar nach dem jeweiligen Gewinn-Ausruf: "Weg Isser"!

Dienstag, 7. Dezember 2010

Blaugelbe Weihnachtskugeln


Diese schönen blaugelben Weihnachtskugeln hat mir letzte Weihnachten ein Offenbacher Bürger gefertigt, dessen Wunsch nach einer etwas weihnachtlicheren Gestaltung des "Nebenrathauses" im City-Tower ich ein wenig Nachdruck verleihen konnte. Das gemeinsame Ansinnen war jedenfalls erfolgreich.

Die Annahme dieses wunderschönen Geschenks verstößt hoffentlich nicht gegen Compliance-Gebote;-) Es ist übrigens der schönste Dank, den ich in 25 Jahren Kommunalpolitik überhaupt von jemandem erhalten habe!

Sonntag, 5. Dezember 2010

SG Wiking: Frühstück mit Ehrungen



Sicherlich einer der bestgeführtesten Vereine der Stadt, die SG Wiking, hatte zum Frühstück geladen. Die Vereinsführung um Detlev Reissmann zeigte Verständnis dafür, dass sich keine Mehrheit für einen Plan der Verwaltung abzeichnet, 400.000 Euro in die nähere Umgebung der Sportstätte zu investieren, sondern das Geld als Ansparrate für eine Turnhalle in Bieber Waldhof zu nutzen - wie es zumindest SPD und FDP fordern. Soviel Rationalität und Blick auf das Große und Ganze findet man leider sehr selten - auch in der Politik selbst. Reissmann warb aber für Umfeldverschönerungen am Wiking-Gelände in erheblich geringerem Maße. Man könne da auch mit weniger Geld, Reissmann selbst sprach von einem "Bruchteil", etwas bewegen. Es sei dann aber eine anschließende Pflege erforderlich.

Der Verein ehrte unter anderem seine Fußballmädchen-Mannschaft. Dort hat der Verein in der Jugend in Offenbach so etwas wie eine Alleinstellung.