Donnerstag, 28. Oktober 2010

OFC-Pokalsieg gegen Dortmund - wo arbeitet eigentlich die OP-Sportredaktion?

Gestern Abend von der Liberalen Tafelrunde im Frankfurter Le Meridien zurück, wenige Sekunden nach dem Schlusspfiff des Pokalspiels an der Offenbach-Post vorbeigekommen. Fragte mich: Wo muss gerade die Sportredaktion arbeiten? Ok, die Werten "Kollegen" der OP-Sportredaktion mussten schon unangenehmere Artikel schreiben. Eine Strafarbeit war die Nachtschicht diesmal wohl nicht.

Montag, 18. Oktober 2010

Ein hässliches Entchen in Bieber entdeckt....

Vor 30 Jahren war ich das erste Mal da, Kegeln war seinerzeit Volkssport, vor 20 Jahren das letzte Mal, Skat war seinerzeit unser Schülersport. Jetzt zog es mich - auf eine Empfehlung hin - gestern zum Ausklang des Wochenendes mal wieder in das "Prager Restaurant Struhar" an der Aschaffenburger Straße. Ohne Empfehlung hätte ich wohl aufgrund der merkwürdigen Gardinen an den Fenstern und spätestens wegen der merkwürdigen Reklame an den Tür sofort "reiß aus" genommen.  Allerdings der schon wieder coole Retro-Gummibaum (siehe Foto), das große Gemälde vom Bieber Aussichtsturm und die skurrile Schlagermusik hielten uns dann doch im hässlichen Entchen, dass sich später in Form einer "Prager Ente" als schöner Schwan entpuppen sollte. Die Ente war mit samt origineller Fülle, vorzüglichen Serviettenknödeln und Salat große Klasse. Ein "karamelisierter" (?) Apfel machte Lust auf mehr Dessert, das leider aber nun wirklich nicht mehr in meinen Diätplan passte. Auch sonst erscheint die Karte zwar etwas unübersichtlich, aber vielfältig und interessant.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Ziemlich hin und weg....

...war ich vom Kurzbesuch des "thema studio" in der Heyne Fabrik.  Die Event-Loacation feierte ihr 2-Jähriges. Weil meine Handycam leider - wie man unten sieht - dunkles Licht nicht so mag und auf der eigentlichen Website von "thema studio" leider Fotos Mangelware sind, hier der Link zu einem PDF, auf dem man sich zumindest einen Eindruck von den Räumen machen kann. Bei der Party sahen die noch besser aus - lag´s an der Deko oder an den Beauty People?

Freitag, 8. Oktober 2010

Filmfestival der Leos Offenbach im Capitol



Den Schülern das Rauchen zu vermiesen, dies haben sich die Mitglieder des Leo Clubs Offenbach mit dem wohlklingenden Namen "Sophie von La Roche" auf die Fahnen geschrieben. Und dies wollen die Initiatoren der "Jugendorganisation" der Lions um Past-Präsidentin Caroline Glaab und Präsidentin Maike Seip nicht mit Belehrungen oder gar Lehrern erreichen.

Der Grundgedanke der Leos ist dabei einfach: Können Sie sich noch an den letzten Schultag vor den Ferien erinnern? Das ist der Schultag, an dem oft nur 3 Stunden Unterrricht stattfinden, die Lehrer oft keinen ernsthaften Unterricht abhalten und die Schüler schon im Gedanken  im Urlaub sind. Genau an diesem Tag veranstaltete der Club heute ein "Kurzfilmfestival" im Capitol. Die Leos führten dabei 8 (?) Filme gegen das Rauchen vor, die Studenten der Hochschule für Gestaltung im Rahmen einer Semesterarbeit gedreht hatten. Ich hatte die Gelegenheit, die Filme gestern bei der Preview der "Freunde der hfg" zu sehen: Sie sind filmisch so gut, dass ich sie mir entgegen meiner Absicht heute früh komplett ein weiteres Mal angeschaut habe. Die Streifen vermitteln die Botschaft eindringlich, manchmal auch mit dem Holzhammer, aber eben ohne oberlehrerhafte Attitude.

Gratulation an den Leo-Club für eine perfekte Veranstaltung und eine gelungene Moderation von Jack Nasher. Kaum vorstellbar, welche Hürden die Leos dabei überwinden mussten, um diese Veranstaltung mit den Schulen auf die Reihe zu bringen. Drücken wir es so aus: Deutschland ist eben ein wohlorgansiertes Land.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Zwischen Ideologie und praktischer Arbeit - eine Veranstaltung der Wohlfahrtsverbände

Zur gestrigen Veranstaltung der "Liga der Wohlfahrtverbände" waren rund 100 Teilnehmer in den Offenbacher Ostpol gekommen - im Wesentlichen um Wolfgang Gern zum Thema "gesellschaftliche Chancen und Teilhabe" zu hören. Gern ist Vorsitzender der Nationalen Armutskonferenz und als eloquenter Partner der Medien, etwas despektierlich ausgedrückt, eine Art Fernsehpfarrer.  Und so zeigte er sich erwartungsgemäß als durchaus sympathischer Kritiker der von ihm so benamten "Grausamkeiten" wie "Sparpaket" und der Erhöhung des Regelsatzes von Hartz IV um "lediglich" 5 Euro. Um nicht falsch verstanden zu werden: Die Bezieher von Hartz IV benötigen im Wettbewerb der Interessen eine Lobby; Menschen, die in Not geraten, bedürfen zielgenauer Hilfen. Und sicher ist die Bemessung des Existenzminimums eine schwierige Frage. Doch ebenso wie ich mir von manchem Liberalen wünschen würde, dass er sich jenseits richtiger Theorie ("Lohnabstandsgebot") dafür im Konkreten interessiert, wie etwa Langzeitarbeitslose wieder in Beschäftigung kommen können, würde ich mir von Vertretern der Wohlfahrtsverbände auch einmal wünschen, dass sie politisch mehr vorbringen als Umverteilungstheorie und etwa auch einmal selbst den von ihnen postulierten Armutsbegriff hinterfragen oder Beiträge liefern wie Sozialpolitik effizienter zum gewünschten Ergebnis führen kann. Denn nie gab es in Deutschland mehr Umverteilung wie in diesem Jahrtausend.

So war denn der zweite Teil der Veranstaltung der eigentlich für einen Generalisten wie mich;-) - also für einen "Nicht-Sozialpolitiker" (eigentlich ehemaliger, da der Sozialausschuss mein erster Ausschuss war) der eigentlich interessante. Hier stellten die auch von beachtenswerter Ehrenamtlichkeit lebenden Wohlfahrtsverbände  aus Stadt und Kreis einzelne spannende Projekte vor - vom 200km-Marsch Langzeitarbeitsloser bis hin zu konkreten Aktionen der AIDS-Hilfe, die alle dazu geeignet sind, Menschen wieder Mut zu machen und sie in die Gesellschaft zu integrieren. Hier leisten die Wohlfahrtsverbände ungeheuer viel, was auch dazu beiträgt, Stadtteile - wie die östliche Innenstadt zu stabilisieren.

Websites der Freien Wohlfahrtsverbände in Offenbach:
AWO

Caritas
DRK
Diakonie
Jüdische Gemeinde
Der Paritätische

Freitag, 1. Oktober 2010

Eine der originellsten Ausstellungslocations der Republik: Die Galerie im Turm


Die Galerie im Turm auf dem Gelände unseres lokalen Energieversorgers EVO dürfte eine der originellsten Ausstellungslocations der Republik sein - hier gestern bei der Eröffnung der Fotoausstellung von Werken Frank Kunerts und Clemens Bachmanns. Kunst, die einem nicht nur wegen der vielen Stufen in der Turmgalerie atemlos zurücklässt. Öffnungszeiten Montag-Freitag 12-13 Uhr; Sa, So, Feiertag 14-18 Uhr.

Dienstag, 28. September 2010

Oktoberfest mit Ebbelwoi?


Das wohl erste Oktoberfest der Katholischen Jugend Bieber (KJB) geriet zu einem vollen Erfolg - oder wie mailte mir heute ein Bekannter: "Wie immer, wenn die KJB etwas organisiert, kommt eine schöne Veranstaltung dabei raus". Und wenn es das nächste Mal auch noch Apfelwein vom Zilch aus der Maß gibt, dann ist alles perfekt. Dann haben wir das viel besungene "Oktoberfest mit Ebbelwoi".

Der Renner war aber das extra gebraute "Bieberer" Festbier der Brauerei Glaabsbräu aus Seligenstadt. Leider war das aber schon schnell weg, dass ich, ein paar Stunden zu spät bekommen, nichts mehr davon abbekam. Ein weiterer Grund, das nächste Mal wieder das Bieberer Oktoberfest zu besuchen. Vielleicht dann auch im Trachtenlook...

Dienstag, 21. September 2010

Einer der schönsten Kletterparks der Republik

Offenbach hat bekanntlich keine Berge. Mit Ausnahme des aus Müll bestehenden Schneckenbergs und des Bieberer Bergs natürlich. Letzterer ist bekanntlich aber nicht sonderlich schwer zu besteigen. Außer für Gegner der Kickers natürlich.
Dem Hügel-Defizit der Stadt leistet seit einiger Zeit dieser Kletterpark im Leonard-Eißnert-Park auf dem Bieberer Berg Abhilfe, in dessen "Suppenschüssel" ich als kleines Kind auch mal Skifahren übte. Wie man sieht wird der Park gut angenommen. Bild des Klettergartens vom Wochenende:


Da ich ein gutes Gedächtnis habe, verweise ich hier nochmal auf andere Prognosen und Kritik der Offenbacher CDU.

Der Kletterpark lohnt immer einen Besuch. Von der Eröffnung habe ich da auch noch ein Bild meines Kreisvorsitzenden, das ich ich hier aber mal nicht veröffentliche. Sein Zutrauen in die Seile schien jedenfalls begrenzt;-). Die FDP hatte sich übrigens vor der Entscheidung, im traditionsreichen Park einen Klettergarten zu genehmigen, in Kandel beim dortigen Park des gleichen Betreibers erkundigt.


Hier Martin Mrosek und Georg Schneider beim Kandeler Testklettern.

 
Den Park selbst legte der seinerzeitige, gleichnamige Dezernent als Volkspark an: "(Die Offenbacher) sollen in den Feierabendstunden Gelegenheit finden, sich in frischer Luft zu ergehen, sich an Busch und Baum und an bunt blühenden Blumen zu erfreuen und sich an den zahlreichen Ruheplätzen zur Erholung und Erbauung niederzulassen." (Offenbach.de). Der Park blieb lange Zeit eine Art Wald. Erst in den 60ern gestaltete die Stadt große Rasenflächen.

Es entstanden Verkehrsübungsplatz, Minigolf-Anlage und Wasserfeld. In diesem Jahrtausend zudem ein Skaterpark und eben der Kletterpark.

Montag, 20. September 2010

Leistungsschau des Bürgerler Gewerbes


Eine kleine Leistungsschau des Gewerbevereins "Bürgel aktiv" konnte ich am Sonntag besuchen. In meinem Leben habe ich wahrscheinlich das Bürgeler Gewerbe ein wenig vernachlässigt. Jedenfalls habe ich - von Gastronomie mal abgesehen - in den letzten 43 Jahren nur Dienstleitungen der Fotografin Evenline Conrads und der Grafikerin Susanne Mantz in Anspruch genommen. Doch Bürgel kann noch mehr - wie z.B. dieser mit Liebe gemachte Stand der von Vera Jäger bewies (Foto oben). Insgesamt ein sehr abwechslungsreicher Markt der Bürgeler Möglichkeiten. Danke an Herrn Sperling, Schatzmeister von Bürgel-Aktiv für die Führung über den Markt und Wilma Brandner, stellvertretend für die Einladung zur Eröffnung.

Sonntag, 19. September 2010

Ludwig tagt: Eine kleine Leistungsschau Offenbacher Kreativer


Eine kleine Leistungsschau Offenbacher Kreativer in der Ludwigstraße 12 zeigte sich mit dem Zuspruch ihrer ersten Veranstaltung von "Ludwig tagt" sehr zufrieden. In den Ausstellungsräumen bildeten sich nach Aussage der Initiatoren um Ulrike Pohlenz Menschentrauben. "Es war kaum ein Durchkommen", so Pohlenz. Die Designerin arbeitet seit längerem an einer stärkeren Vernetzung der Offenbacher Kreativszene. Kleines Offenbach: Meine ehemalige Kunstlehrerin, Stefani Balonier,  ist auch Teil des Projekts. @Anna, Dein Kuchen war gut.

Freitag, 10. September 2010

Der Islam, das Fastenbrechen und die Offenbacher CDU

Die Offenbacher CDU-Fraktion hat vor wenigen Tagen ein inhaltlich nettes, wenn auch an konkreten Aussagen armes Integrationspapier herausgegeben. Deren Fraktionsvorsitzender Peter Freier weiß aber als PR-Profi und ehemaliger Journalist: Entscheidend für den berühmten  "Nachrichtenwert" ist ist nicht nur, was jemand sagt, sondern wer es sagt. Hätten SPD, Grüne oder FWG ein solches Papier lanciert, würde es wahrscheinlich auf der virtuellen Ablage P der Journalisten verschwinden. Doch für die Offenbacher CDU, auch für ihren Fraktionsschef, ist das Papier nichts anderes als ein radikaler Kurswechsel.

Noch 2005 stimmte die CDU geschlossen für einen von ihr eingebrachten Antrag, der letztlich, die Religionsfreiheit berührend, zum Verfassungsbruch aufrief. Darin heißt es:  "Der Magistrat wird beauftragt, durch baurechtliche Voraussetzungen den Bau weiterer islamischer Moscheen und Gebetshäuser über den jetzigen Bestand hinaus zu verhindern und der Stadtverordnetenversammlung jeweils zur Beschlussfassung vorzulegen." Dabei hatten Mitarbeiter der Stadtverwaltung herausgearbeitet, dass es sich bei Moscheen um so genannte "privilegierte Bauten" handelt, die eine Gemeinde, gar nicht verhindern kann, selbst wenn sie es will. Insofern ist es durchaus beachtlich, wenn die CDU in ihrem neuen Papier "die Religion als Komponente erfolgreicher Integration wahrnehmen will", einen Effekt den der liberale Kulturdezernent Ferdi Walther schon in den 80er Jahren beschrieb, anstatt Pseudo-Lösungen für gesellschaftliche Konflikte zu offerieren. Für die Offenbach Union ist dieses offene Anerkenntnis auch angesichts vergangener Kampagnen ein Quantensprung.

In den letzten Tagen konnte ich zwei mal dem IFTAR, dem Fastenbrechen beiwohnen. "Im Islam ist das Fastenbrechen der abendliche Abschluss eines Fastentages während des Ramadans mit dem Abendgebet bei Einbruch der Dunkelheit. Traditionell wird als erstes entweder eine Olive oder eine Dattel gegessen. Das Id al-Fitr am Ende des Ramadans beendet das Fasten dann ganz." (Wikipedia). Und Datteln und mehr essen.

Einmal mit 500 Muslimen, tanzenden Derwischen (leider ohne brauchbares Foto), dem "politischen Offenbach", u.a. Peter Freier;-) und s.u. Nadine Stockmann (SPD), bei einer Veranstaltung von vier sehr unterschiedlich ausgerichteten Moscheegemeinenden nahe des Marktplatzes; es war eine sehr großes Fastenbrechen, aufgrund seiner Größe könnte es mancher Zartbeseitete als Bedrohung empfunden haben, wenn es auch ein wunderbar friedliches Ereignis war, bei dem sich die Veranstalter mühten, parallele Gesellschaften zusammenzubringen.


Ein andermal mit den Liberalen Bedrettin Yesirci und Dominik Schwagereit beim konservativ ausgerichteten Offenbacher Bildungs- und Kulturverein. Genau hier zeigte sich, was der für die CDU bemerkenswerte Satz "Die Religion als Komponente erfolgreicher Integration wahrnehmen" heißt. Ich denke die Bilder aus dem Bildungszentrum zeigen mehr als Tausend Worte.




Die Ausstattung war ebenso beeindruckend wie die Schilderungen über die Erfolge der Bildungsarbeit. Viele der Kinder gehen sehr erfolgreich ihren Bildungsweg!

PS: Lediglich ein kleines Einfallstor für alte Einfallslosigkeit hält sich die Christenunion offen: "Sportvereine, die sich nur einer  Nationalität oder Ethnie verschrieben haben, können diesen Anspruch ("Toleranz und Verständnis der überwiegend jugendlichen Migranten für die Gesellschaft ") nicht erfüllen." Es war Freier selbst, der laut Offenbach-Post auf einem CDU-Parteitag seinerzeit die Förderung solcher Vereine in Frage stellte. Dabei unterliegen selbst Mitglieder solcher Vereine dem von der Union selbst formulierten Effekt, dass das gemeinsame Anerkennen von verbindlichen Regel bei Sportkonflikten" beispielgebend für eine "faire und geregelte Bewältigung von Integrationskonflikten" sein kann. Auch wenn wir uns sicher alle eher multiethnische Vereine wünschen.

Mittwoch, 8. September 2010

Markensonnenbrillenwetter - 20. Jazz-Martinée im Büsing Palais


Nicht nur das Weinfest adelt den Büsing-Palais. Auch die Jazz-Matinée - ein gemeinsames Projekt von Leibniz- und Fröbelschule - maßgeblich mitgetragen vom Förderkreis der Leibnizschule.

Nicht nur ein nützlicher Event, sondern auch ein sehr schöner. Mit der Gelegenheit, viele alte bekannte und und unbekannte  Leibnizschüler zu treffen.

*läster* Leider habe ich nachmittags nicht die vielen schönen Markensonnenbrillen fotografiert, die da rumliefen. Hm, meine war die schönste;-) *lästerende* Es zeigt wenigstens: das Wetter war fantastisch.

Mehr zu der Veranstaltung (Offenbach-Post)

Ausstellungsreihe der IHK: „Wirtschaft – Kultur – Gestalten“



Die Ausstellungsreihe der IHK „Wirtschaft – Kultur – Gestalten“ zeigt mehrmals im Jahr Kreatives aus der Kreativstadt Offenbach und trägt damit zum Stadtmarketing bei. Bis zum 8. Oktober noch präsentieren die Kollegen von Etage 3 noch eigene Kreationen für Kunden sowie ihre Kunstsammlung in der IHK - hier ein Foto von der Ausstellungseröffnung am 2. Spetember. Danke Anna, für die kleine Führung;-) Mehr zur Veranstaltung.

Dienstag, 7. September 2010

03er Fest am Aussichtsturm

Eines der nettesten Feste in Bieber ist zweifelsohne dass Aussichtsturmfest der 03er. Und zwar nicht nur, weil ich dort ein Brunch im Sheraton gewonnen habe, sondern auch wegen dem lustigen Bieberer Aussichtsturm. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit (Foto vom 25.8.).

Die Tradition des Turnens in Offenbach


Bei den berühmten Akademischen Feiern der Vereine lernt man viel über die Geschichte der Vereine, aber auch viel über die seinerzeitige Gesellschaft und viel über Stadtgeschichte. So gab das 125-jährige Jubiläum (am 25.8.) der traditionsreichen Turngesellschaft Offenbach (TGO) Anlass über die Geschichte der Turnvereine im allgemeinen und über die Großstadt Offenbach vor 125 Jahren zu reflektieren. Neben dem Ausflug in die Vergangenheit der durchaus politisch motivierten Anfänge einer einst gespalteten Turnbewegung hat mir besonders imponiert, dass der Bau der heute noch bestehenden Turnhalle der TGO an der Sprendlinger Landstraße seinerzeit ein Offenbacher Ereignis der ersten Kategorie war, bei dem die wohl die meisten Vereine einen Festzug veranstalteten, gesäumt von wohl fast der ganzen Stadt. So was wird nicht wieder kommen. Mein Respekt gilt denen, die heute unter für einen Turnverein ungleich schwierigeren Umständen sich teils 30 Jahre (!) und länger an verantwortlicher Stelle in diesem Verein engagieren.  Mehr über das Jubiläum:


Bericht auf der Website der TGO
Bericht der Offenbach Post
Bericht der Frankfurter Rundschau

Zur Fotoauswahl: Zum Jubiläum spielten die TGO-eigenen Almdudler auf. Schöner Name. Den gibt mein Landesvorsitzender sonst immer der CSU.